Insights

Porträt von Wolfgang Jenewein.

Nutzt Du den “Fresh Start Effect”?

Der Jahresanfang wirkt wie ein mentaler Neustart – Psychologen sprechen vom Fresh Start Effect durch sogenannte Temporal Landmarks. Studien zeigen jedoch: Vorsätze funktionieren vor allem dann, wenn Ziele positiv formuliert sind und sowohl ein klares Warum (Sinn) als auch ein konkretes Wie (Umsetzungsschritte) haben. Erst diese Kombination macht Veränderung dauerhaft wahrscheinlicher.

Wolfgang an einem Speech

Keine Helden ohne Monster

Zwischen globalen Krisen, persönlichen Sorgen und dem Druck eines neuen Jahres liegt eine unbequeme Wahrheit, die mehr mit innerer Haltung als mit Optimismus zu tun hat – und genau sie entscheidet, wer wir 2026 wirklich sind.

Donald Trump, John F. Kennedy und Friedrich Merz

Dieses 40 Jahre alte Buch beschreibt unsere Gegenwart perfekt

Neil Postman zeigt: Nicht der Inhalt bestimmt unser Denken, sondern das Medium. Wenn alles zur Unterhaltung wird, verlieren wir Tiefe, Kontext und die Fähigkeit zur echten Auseinandersetzung. Die Gefahr für unsere Gesellschaft ist deshalb nicht Kontrolle – sondern Ablenkung.

Titelbild von einem Artikel über Wolfgang Jenewein

Auch ein Trainer muss sagen können, wenn es ihm nicht gut geht

Vor ein paar Wochen hat mich die NZZ zu meiner Arbeit mit Spitzensportlern interviewt – ein Gespräch mit überraschend tiefen Fragen, das nicht nur Einblicke in Coaching auf höchstem Niveau gibt, sondern auch zeigt, worum es jenseits von Medaillen und Siegen wirklich geht.

Porträt von Warren Buffet

Die 3 häufigsten Gründe, warum Unternehmen scheitern – gemäss Warren Buffett

Viele erfolgreiche Unternehmen scheitern nicht an Krisen, sondern an ihrem eigenen Erfolg. Warren Buffett beschreibt das mit den „ABCs of business decay“: Arroganz, Bürokratie und Bequemlichkeit. Führung bedeutet deshalb, gerade in guten Zeiten Demut zu bewahren, Prozesse schlank zu halten und die eigene Organisation immer wieder kritisch zu hinterfragen.

Thomas Müller in einem Spiel am jubeln

Was Thomas Müller besser macht als Ronaldo

Thomas Müller zeigt ein seltenes Führungsprinzip im Spitzensport: Er definiert sich nicht über seine Position, sondern über seinen Beitrag zum Team. Statt selbst im Mittelpunkt zu stehen, passt er seine Rolle so an, dass andere besser werden – wie etwa Robert Lewandowski. Hochleistung entsteht genau dort: wenn Menschen nicht sich selbst optimieren, sondern das Gesamtsystem stärker machen.

Schiff mit Kapitän

“Get your ship together”

Captain D. Michael Abrashoff übernahm 1997 mit der USS Benfold eines der schlechtesten Schiffe der US Navy – und veränderte alles mit einer einfachen Idee: zuhören. Indem er Verantwortung an die Crew übergab, Respekt vorlebte und Kultur im Alltag veränderte, wurde aus derselben Mannschaft innerhalb eines Jahres eines der leistungsstärksten Schiffe der Flotte. Ein starkes Beispiel dafür, dass sich Leistung oft nicht durch neue Ressourcen, sondern durch bessere Führung verändert.

Porträt von Christian Lang bei einem Speech

It’s okay to not be okay!

Psychische Belastungen betreffen heute Millionen Menschen – auch im Arbeitsalltag, oft unsichtbar hinter einer Fassade. Forschung zeigt: Verletzlichkeit ist keine Schwäche, sondern die Basis für Vertrauen und echte Verbindung. Führung beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, sich authentisch zu zeigen.

© , Jenewein AG