Wie man mit Rückschlägen umgeht? Seid mehr Leon Goretzka!

Porträt von Leon Goretzka in rotem Shirt auf die Kamera, welche ihn fotografiert, zeigend.

Am Donnerstag steht das Hinspiel des Nations-League-Viertelfinals Deutschland gegen Italien an – mit dabei: Leon Goretzka.

Genau der, der noch vor der Saison von den Verantwortlichen des FC Bayern aussortiert wurde und eigentlich keine Chance mehr beim deutschen Rekordmeister hatte. Eigentlich!

Ich bin mir sicher, er hätte auch andere Optionen gehabt oder hätte sich einfach hängen lassen können. Hat er jedoch nicht getan, ganz im Gegenteil – er hat gekämpft und wurde jetzt bei den Bayern und in der Nationalmannschaft belohnt.

Diese Einstellung verlangt mir grossen Respekt ab und sollte ein Vorbild für viele im Business und Studium sein. Nicht nur der Umgang mit Rückschlägen ist bemerkenswert, sondern auch der Fokus auf den eigenen Einflussbereich.

Viel zu oft hadern wir mit Umständen, die uns zwar beeinflussen, die wir aber selbst nicht ändern können. Warum also Energie und Ressourcen verschwenden?

Lieber den Fokus auf die Dinge legen, die wir selbst in der Hand haben und die wir jederzeit anpassen können. Wie zum Beispiel unsere eigene Leistung!

Im Studium und im Job können wir selbst beeinflussen, wieviel Energie und Leidenschaft wir in unsere Aufgabe und Tätigkeiten stecken – und Top-Leistungen werden dann auch garantiert belohnt. So wie bei Leon.
Statt Ausreden zu suchen, hat er sich im Training eben doppelt so sehr angestrengt, den Trainer überzeugt und ihm keine Wahl gelassen, dass er wieder auf den Platz gehört.

Respekt Leon!

Also das nächste Mal, wenn wir uns durch äussere Umstände vor den Kopf gestossen fühlen oder im ersten Schritt nicht weiterkommen: Nicht weglaufen und schimpfen, sondern mehr tun und den Fokus auf unseren Kreis des Einflusses legen. Möglicherweise wächst man selbst daran sogar.

Dieser Beitrag wurde von Christian Lang am 04.04.2025 auf LinkedIn veröffentlicht.

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