Vom Hörsaal in St. Gallen über die Vorstandsetagen internationaler Grosskonzerne bis auf den Trainingsplatz von Spitzenteams: Wolfgang Jenewein bewegt sich zwischen Welten, die selten zusammenkommen – und findet in ihnen denselben Kern: «Wer führen will, muss Menschen mögen.» Kaum ein Zitat beschreibt seine Haltung besser. Was Führung in der Wirtschaft, im Sport und in der Forschung gelingen lässt, ist für ihn – der Mensch.
Zwischen Vorstand und Spitzensport
Seit über 25 Jahren arbeitet Wolfgang auf Augenhöhe mit den Top-Vorständen von DAX- und SMI-Unternehmen. Er berät und coacht internationale Grosskonzerne auf Vorstandsebene und begleitet Hochleistungsteams dort, wo der Druck am grössten ist – in kritischen Situationen und in Phasen des Wandels.
Auf sein Coaching vertrauen ebenso Persönlichkeiten wie Sternekoch Sven Wassmer, Weltklasse-Athleten wie Skistar Aleksander Aamodt Kilde, Extremsegler Oliver Heer und Big-Wave-Weltrekordhalter Sebastian Steudtner oder Trainer:innen wie Marie-Louise Eta von Union Berlin und Hansi Flick vom FC Barcelona. Und er stand Hochleistungsteams in entscheidenden Momenten zur Seite – von der Deutschen Fussballnationalmannschaft über das Alinghi-Segelteam und das Lucerne Festival Orchestra bis zu diversen Vereinen der deutschen Fussball-Bundesliga.
Was er lehrt, lebt er selbst
Seine Nähe zu High Performance ist dabei keine wissenschaftliche Theorie. Was Wolfgang lehrt, lebt er selbst: Als leidenschaftlicher Sportler erfüllte er sich als «Mid-Ager» noch den Traum vom Spitzensport und schaffte es im CrossFit bis unter die Top 30 der Welt. Fundament seines Schaffens aber ist und bleibt die Wissenschaft. Nach dem Studium in München und Innsbruck promovierte und habilitierte er an der Universität St. Gallen, lehrte als Ordinarius an der RWTH Aachen und der Universität St. Gallen und wurde mehrfach ausgezeichnet – unter anderem als «Best Teacher Worldwide» des internationalen CEMS-Programms und mit dem «Credit Suisse Best Teaching Award».
In Forschung und Lehre widmet er sich der Positiven Führung, der kulturellen Transformation von Organisationen und der Führung von Hochleistungsteams in Wirtschaft und Sport. Gerade diese Frage – wie Menschen Wandel gelingt – stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit.
Führung im KI-Zeitalter
Denn kaum ein Wandel fordert Führung derzeit so sehr wie der Sprung ins KI-Zeitalter. Wolfgang Jenewein gehört zu den profiliertesten Stimmen, wenn es darum geht, diesen Wandel menschlich zu gestalten: Er begleitet Vorstände und Führungsteams dabei, ihre Organisationen nicht nur technologisch, sondern vor allem kulturell zukunftsfähig zu machen. «KI verändert, wie wir arbeiten – aber ob Transformation gelingt, entscheidet sich an der Führung. An Menschen, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und ein neues Mindset ermöglichen», so Jenewein.
Sein Wissen teilt der gebürtige Münchner heute weit über Hörsäle, Seminarräume und Bühnen hinaus: als LinkedIn Top Voice und als Kolumnist für den Harvard Business Manager und das Magazin Focus, das ihn zu einem der fünf einflussreichsten Leadership-Trainer Deutschlands ernannte. Und doch führt am Ende alles zu jener Überzeugung, die sein Schaffen seit jeher trägt: Der grösste Hebel für Höchstleistung ist die Entfaltung des wahren Potenzials von Menschen.