Wolfgang Jenewein, LinkedIn

So zerstört man psychologische Sicherheit in 17 Minuten!

Antonín Kinský bei einem Fussballspiel mit einem anderen Spieler

Die öffentliche Demütigung des jungen Torhüters zeigt, wie schnell Führung unter Druck in Angstkultur kippen kann. Wer Fehler sofort bestraft, zerstört Vertrauen und nimmt Menschen den Mut, ihr Potenzial zu entfalten. Psychologische Sicherheit ist deshalb keine „weiche“ Komponente, sondern die Grundlage für echte Leistung.

Olympiasieger wird man nicht mit Talent und auch nicht mit Können!

Porträt von Ilia Malinin

Olympia zeigt: Talent und Können bringen Athleten an den Start, aber entscheiden nicht über Gold. Unter maximalem Druck gewinnt, wer mental präsent bleibt und mit Emotionen umgehen kann – was die Psychologie emotionale Agilität nennt. Genau diese Fähigkeit, trotz Druck klar zu handeln, entscheidet auch im Business über aussergewöhnliche Leistung.

Wenn Helden fallen: Wo endet Mut und wo beginnt Fahrlässigkeit? Am Beispiel von Lindsey Vonn und Aleksander Kilde

Starthaus Ski

Lindsey Vonns Comeback zeigt beeindruckend, was möglich ist, wenn Menschen an sich glauben und trotz Rückschlägen weiterkämpfen. Gleichzeitig stellt ihr schwerer Sturz eine wichtige Frage: Wo endet Mut – und wo beginnt Fahrlässigkeit? Manchmal braucht es nicht nur Stärke, durchzuziehen, sondern noch mehr Mut, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu sagen: Noch nicht.

Liebe deine grössten Gegner und du wirst besser

Djokovic und Alcaraz in einer Umarmung bei einem Spiel

Im Spitzensport sehen wir zunehmend ein neues Muster: Die Besten sind auf dem Feld harte Konkurrenten – und daneben oft enge Verbündete. Forschung zeigt, dass diese Form der „Coopetition“ (Kooperation und Wettbewerb zugleich) die Lernkurve erhöht und Spitzenleistung fördert. Wer Konkurrenten nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Lernquelle sieht, entwickelt sich schneller – eine Haltung, die in der Wirtschaft noch viel zu selten ist.

Wo kein Licht, da kein Wachstum

Porträt von Wolfgang Jenewein

Der heliotropische Effekt zeigt: Wie Pflanzen zum Licht wachsen, orientieren sich auch Menschen an positiver Energie. In Organisationen folgen Mitarbeitende deshalb jenen Personen, die Energie geben („Energizer“), und meiden jene, die Energie entziehen. Führung bedeutet daher nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen Energie, Orientierung und Zuversicht finden.

Zoom, Botox, Wirkung: Warum Führungskräfte ihr Gesicht neu bewerten

Porträt von Wolfgang Jenewein

Immer mehr Männer lassen Schönheitsoperationen vornehmen – auch im Top-Management. Studien zum Beauty-Premium-Effekt zeigen, dass Attraktivität oft unbewusst mit Kompetenz verknüpft wird, während Videocalls durch Zoom-Dysmorphia den Fokus zusätzlich auf das eigene Aussehen lenken. Doch nachhaltige Wirkung entsteht nicht durch äussere Optimierung, sondern durch innere Entwicklung: Kompetenz, Charakter und Reife tragen weiter als ein perfektes Gesicht.

Nutzt Du den “Fresh Start Effect”?

Porträt von Wolfgang Jenewein.

Der Jahresanfang wirkt wie ein mentaler Neustart – Psychologen sprechen vom Fresh Start Effect durch sogenannte Temporal Landmarks. Studien zeigen jedoch: Vorsätze funktionieren vor allem dann, wenn Ziele positiv formuliert sind und sowohl ein klares Warum (Sinn) als auch ein konkretes Wie (Umsetzungsschritte) haben. Erst diese Kombination macht Veränderung dauerhaft wahrscheinlicher.

Keine Helden ohne Monster

Wolfgang an einem Speech

Zwischen globalen Krisen, persönlichen Sorgen und dem Druck eines neuen Jahres liegt eine unbequeme Wahrheit, die mehr mit innerer Haltung als mit Optimismus zu tun hat – und genau sie entscheidet, wer wir 2026 wirklich sind.

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